Theorie und Praxis Weiterbildung

Im Interview: DGWF-Vorstand über aktuelle Diskurse der wissenschaftlichen Weiterbildung

WB/ NOH

Veröffentlicht am 25.02.19


Olga Wagner und Uwe Wilkesmann aus dem Team der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ haben ein Interview mit der Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung und Fernstudium e.V. (DGWF), Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann, durchgeführt und mit ihr über aktuelle Themen sowie die Positionierung der DGWF zu relevanten Entwicklung gesprochen.

Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann berichtet im Interview unter anderem darüber, wie und in welcher Form der Bund-Länder-Wettbewerb die DGWF verändert hat, welche politischen Interventionen die DGWF in Zukunft anstrebt und wie politische Akteure auf Bundesebene, insbesondere das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), diese Bemühungen unterstützen können. Weiterhin geht sie darauf ein, wie auch nach Beendigung des Wettbewerbs die weitere Zusammenarbeit der DGWF mit dem Netzwerk Offene Hochschulen (NOH) aussehen kann und welche Stellung die DGWF zu der Entwicklung von nationalen Standards für Formate wissenschaftlicher Weiterbildung bezieht.

Dabei verdeutlicht Vierzigmann, dass der Bund-Länder-Wettbewerb, durch den Ausbau und die Professionalisierung der Angebote und der Angebotsentwicklung, als auch durch die
(Neu-)Beschäftigung von Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeitern, große Auswirkungen auf die wissenschaftliche Weiterbildung verzeichnen konnte.
Auch wird betont, dass im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung noch Marketingprobleme sowie Sichtbarkeitsprobleme vorliegen. Hier könnte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dazu beitragen, die Hochschulen bei der Lösung dieser Probleme zu unterstützen.
Nach dem Ende der Projektförderung im Jahr 2020 soll außerdem, so Vierzigmann, die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Offene Hochschulen (NOH) weitergeführt werden. Bislang wurde beschlossen, gemeinsame Aktivitäten zu erproben. Man könne sich u. a. die Frage stellen, ob es sinnvoll wäre, das NOH als eine weitere Arbeitsgruppe der DGWF zu addieren.
Weiterhin wird auf Nationale Standards in Formaten der wissenschaftlichen Weiterbildung eingegangen. Hier führt Vierzigmann aus, dass eine bessere Vergleichbarkeit durch Standardisierung von Angebotsformaten als positiv und notwendig zu betrachten ist.
Schließlich wird auf die Notwendigkeit einer verlässlichen Datenbasis über den spezifischen Bildungssektor der wissenschaftlichen Weiterbildung eingegangen. Hierbei gehe es um nichts Geringeres als die Entwicklung, Implementierung und Verstetigung einer bundesweiten Angebots- und Teilnahmestatistik wissenschaftlicher Weiterbildung an Hochschulen. Eine solche Statistik zu generieren sei, laut Vierzigmann, richtungsweisend.

 

Um das gesamte Interview auf der Website der Wissenschaftlichen Begleitung zu lesen, folgen Sie bitte dem angefügten Link.

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Bildnachweis: Das Portrait von Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann wurde erstellt von Julia Bergmeister Fotografie, München.

Verantwortlich für den Inhalt des Beitrags:

WB/ NOH, C.v.O. Universität Oldenburg

Weiterführende Informationen:

Link zur Website: https://de.offene-hochschulen.de/themen/interview-mit-gabriele-vierzigmann
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